Where it began: The bullring of Ronda, Andalusia

Zum Thema Stierkampf gibt es unterschiedliche Meinungen. Um eins klar zu sagen: Es ist Tierquälerei. Aber es ist auch eine spanische Tradition mit langer Historie. Und wer dieser ein bisschen nachspüren möchte, kommt in der Arena von Ronda auf seine Kosten.

Außer an Stierkampftagen täglich für Besucher geöffnet: Die Plaza de Toros de Ronda

In Ronda, so heißt es, wurde der moderne Stierkampf erfunden. Darauf ist man durchaus stolz. Das zeigt sich in den Katakomben der in den 1780ern erbauten Plaza de Toros de Ronda, einer der ältesten und schönsten ihrer Art, in Form einer liebevollen Ausstellung zur Geschichte des Stierkampfes.

Museo Taurino: Knarren, Kostüme, Klunker

Das Museo Taurino stellt historische Feuerwaffen aus. Und natürlich die Kostüme berühmter Stierkämpfer sowie Zeichnungen, Gemälde und viele Originalplakate. Neben dem Museum liegen Reithalle und Pferdeställe.

Die Arena: Herzstück des modernen Stierkampfs

Die Arena ist Teil des Tickets. Man kann also selbst durch das mächtige, eisenbeschlagene Tor treten, über den gelben Sand laufen und sich wahlweise als Stier, Torero oder Picador fühlen. Nett lässt es sich auch zwischen den schlichten Holzbänken der aus Sandstein gebauten, kreisrunden Arena mit ihrem Durchmesser von 66 Metern herumflanieren. Rund 6.000 Zuschauer finden hier an den immer noch regelmäßig stattfindenden Turniertagen Platz. Macht richtig Laune, hier herumzutollen – und doch ist man froh, dem blutigen Spektakel nicht persönlich beizuwohnen.

Wo Ernest wohl saß? Der Eingang zur Arena

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